Rendsburg in Schleswig-Holstein
Die Reinholdsburg, das heutige Rendsburg erschien 1190 erstmalig in einer Chronik, einer der ersten Ritter war Ritter Reinhold, dadurch entstand dann der Name der Stadt. Im Jahr 1253 wurde dem damaligen Ort das Stadtrecht zugesprochen. Nach einem Brand im Jahre 1286 wurde die Stadt wieder aufgebaut. Im Jahr 1460 wird die Stadt in den Herrschaftbereich Christian I dem Herzog von Schleswig und Graf von Holstein eingegliedert! Die Stadt wuchs und gedieh und blieb bis 1669 überwiegend eine Handelsstadt. Die Stadt wurde weiter ausgebaut und das so genannte Neuwerk mit seinen Charakter, hob sich von der Altstadt ab. Im Jahr 1852 kam aus Kopenhagen der Befehl die Festungswerke abzubrechen. Rendsburg blieb aber Garnison und ist es auch heute noch.
Die Geschichte rund um Rendsburg und Schleswig-Holstein
Im Jahr 1887 wurde mit dem Bau, des Nordostseekanal, damals hieß er allerdings Kaiser-Wilhelm-Kanal begonnen, dieser Name blieb bis 1948.
Rendsburg liegt an der Eider und an der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, dem Nordostseekanal, hier fanden nach dem zweiten Weltkrieg viele Flüchtling eine neue Heimat.
Diese trugen zum Wachstum der Stadt bei, die heute ca. 30000 Einwohner hat.
In den Umlandgemeinden leben etwa 50000 Menschen.
Das Wahrzeichen der Stadt ist eine Eisenbahnhochbrücke die 1913 erbaut wurde. Sie ist 2,5 km lang und überspannt mit seiner Schwebefähre den 200 m breiten Nordostseekanal, alle siebeneinhalb Minuten verlässt die Fähre abwechselnd die Ufer des Kanals. Lediglich durch die Schifffahrt kommt es zu Verzögerungen, da ein Sicherheitsabstand von 800 m eingehalten werden muss. Die Rendsburger Schwebefähre ist 14 m lang und 6 m breit. Sie hängt an vier 35 m langen Tragseilen sowie 8 gekreuzte Versteifungseilen und wird von 4 Motoren angetrieben, die Überfahrt ist kostenlos.
Kultur in Rendsburg
Die Stadt Rendsburg hat aber noch mehr an Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bieten: da währe das Jüdisches Museum im Dr.-Bamberger-Haus, Museen im Kulturzentrum, ebenfalls erwähnenwert ist das Rendsburger Schifffahrtsarchiv.